Von Cordula Bischoff

Zerbst. Alexander Imirov traute seinen Augen kaum, als er seinen prächtigen Fang an Land holte. Einen 1,91 Meter langen Wels hatte er geangelt. "Ich habe gemerkt, dass ich einen großen Fisch an der Angel hatte, aber dass es so ein Prachtbursche ist, dass habe ich nicht geahnt", lacht er. "Eine halbe Stunde hat es gedauert, dann hatte ich ihn sicher an Land", sagt er stolz.

An der Elbe gelang ihm dieser kapitale Fang. Wo genau? "Das sage ich nicht, das bleibt mein Geheimplatz. Sonst stehen da demnächst 20 Mann und versuchen ihr Glück", so Alexander Imirov. "Ich verrate nur, dass ich als Köder einen hellgrünen Gummifisch benutzt habe."

Seit fünf Jahren lebt der gebürtige Kasache mit seinen Eltern in Zerbst. "Wie sind eingebürgert, fühlen uns hier auch wohl."

Seitdem angelt Alexander Imirov, aber so ein Glück hatte er noch nie. "Das ist der Fang meines Lebens", ist er sich sicher.

Wie der Wels schmeckt, das weiß er noch nicht. "Meine Mutter hat ihn filetiert und eingefroren. "Ich werde ihn bald kosten", sagt der Zerbster.