Rübeland (bfa). Der vergangene Sonnabend wird vielen Harzern und Gästen noch lange im Gedächtnis bleiben. "Es war unser bisher meistbesuchtester Tag des offenen Steinbruchs", resümierte Fels-Werke-Sprecher Bernd Röwert gestern. Auch für viele Mitwirkende war dies 125. Jubiläum von Bahn und Kalksteinabbau unvergesslich. So demonstrierte Marc Buchholz vor dem Minister einen Rettungseinsatz, stellten Leiter Henry und Sohn Michael Raschke den Spielmannszug Neuwerk vor, erläuterten Experten wie Rüdiger Strutz, Abbau und Verarbeitung des steinernen Goldes.

Unter anderem entsteht dabei Branntkalk. Dessen Schreibweise ist laut Fachleuten immer wieder mal umstritten, aber es bleibt laut Duden bei Branntkalk und nicht Brandkalk, wie in der Ausgabe gestern versehentlich geschrieben. Was zwei Leser sofort meldeten - Dank dafür!

Kalkstein aus Rübeland findet sich heute in unzähligen Produkten vom Straßenbelag bis zu Katzenfutter. Die Fels-Werke in der Stadt Oberharz haben zurzeit cirka 300 Beschäftigte, darunter knapp 30 Lehrlinge. Der Rohstoff, so die Fachleute, reiche noch lange.

   

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