Als Zeichen des gemeinsamen Zusammenwachsens beider Orte pflanzten am Sonnabend Timmenrodes Bürgermeisterin Christa Lesemann und Blankenburgs Stadtoberhaupt Hanns-Michael Noll eine Linde. Sie steht nun neben dem Sportlerheim.

Timmenrode/Blankenburg. Sie steht symbolisch für einen Neuanfang: Die junge Linde, die am Sonnabend neben das Timmenröder Sportlerheim gepflanzt wurde. Bürgermeisterin Christa Lesemann und Blankenburgs Stadtoberhaupt Hanns-Michael Noll lockerten gemeinsam die Erde, um das Bäumchen dann zu gießen. Zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine und des Blankenburger Stadtrats verfolgten den Akt, der nun optisch einen Schlussstrich unter die Querelen rund um die Eingemeindung ziehen soll.

Hanns-Michael Noll dankte den Timmenrödern, dass sie in fairem Umgang – wie auch die Hüttenröder – "aus ihrem Depot ein bisschen Kohle mitgebracht haben". Zuvor hatte Christa Lesemann betont, dass die Timmenröder mit "voll beladenen Zügen in den Blankenburger Bahnhof eingefahren" sind. "Wir haben nun eine neue Lok stehen, die wollen wir gemeinsam vorwärts bringen", erklärte sie.

André Kirschner, der sich im Zuge der Eingemeindungsdebatte vehement für Blankenburg eingesetzt hatte, bedankte sich bei einem Empfang im Sportlerheim bei allen Stadt- und Ortschaftsräten sowie Hanns-Michael Noll für die gute Zusammenarbeit. Allerdings merkte er kritisch an, dass er nicht ganz so zufrieden sei, wie erhofft. So hoffte er bei der Erweiterung der Sportanlage mit Bolzplatz, Sitzecke und Freiluftkegelanlage auf Unterstützung aus Blankenburg. "Wir sollten keinen Schritt zurück gehen. Und ein bisschen mehr Gehör finden", mahnte er an.