Nun gibt es eine Albert-Schneider-Straße auch offiziell im Geburtsort des berühmten Harzers, in Trautenstein. Bei einem gut besuchten Bürgerfrühstück mit vielen Freunden aus dem Nachbarort Hohegeiß wurde der Sohn Trautensteins mehrfach gewürdigt.

Trautenstein (euh). Mit einer Premiere, einem Bürgerfrühstück im Dorfgemeinschaftshaus, begingen die Trautensteiner Kirchengemeinde und der Harzklub-Zweigverein den Reformationstag am Wochenende. Dazu trafen Gäste aus Trautenstein, Benneckenstein und anderen Orten zusammen. Vor allem auch aus Hohegeiß in Niedersachsen. Denn Pfarrer Karl Leyrer ist nicht nur Pastor für Hohegeiß und Trautenstein, sondern auch Stellvertreter des Hohegeißer Harzklub-Chefs Peter Münch.

"Wir sollen Gutes tun, um anderen zu helfen", dieses Zitat Martin Luthers stand im Mittelpunkt des ersten Treffens dieser Art, bei dem sich etwa 80 Teilnehmer an von ihnen selbst gut gedeckten Tischen zusammenfanden. "Vielleicht kommt auch gar keiner", hatte Organisator Karl Leyrer zuvor noch gebangt, aber gehofft, dass es so ein Erfolg wird, wie sich am Sonntag dann zeigte.

Das Programm gestalteten ab 10 Uhr die Hohegeißer, zunächst der Gospelchor "Heaven Door Gospel Singers" und anschließend die Brauchtumsgruppe aus dem niedersächsischen Oberharzort.

Höhepunkt des Treffens war die feierliche Übergabe eines kunstvollen Reliefs mit dem Bildnis Albert Schneiders durch den Förderverein Rübelandbahn. Der Miniatur-Abguss vom Denkmal in Blankenburg wurde an Trautensteins Harzklub überreicht. Und zwar zweimal - im Dorfgemeinschaftshaus und am Geburtshaus des Eisenbahnpioniers in der neuen Albert-Schneider-Straße Trautensteins. Dort soll das Relief dann auch einen würdigen Platz bekommen.

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