Zur Debatte um den Qualm-Ausstoß der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) in Wernigerode, Volksstimme berichtete mehrfach: Ist er aus der Traum von Rußpartikelfiltern bei den HSB-Lokomotiven, also bleibt alles wie es war?

Als absoluter Laie in Fragen "Dampflok", glaube ich aber gehört oder gelesen zu haben, dass in den Jahren 1976 bis 1984 die HSB-Loks mit Ölfeuerung betrieben wurden.

Gibt es denn aus dieser Zeit keine Erfahrungen über den Betrieb mit Öl ? Ich könnte mir vorstellen, dass es außer der Arbeitserleichterung für den Heizer noch andere Vorteile in Bezug auf den Umweltschutz gibt.

Sicherlich ist Öl teurer als Steinkohle, aber das sollte - vorausgesetzt Öl bringt die gleiche Leistung bei weniger Emissionen - in diesem Fall gar kein Argument sein.

Apropos Argument: Der Argumentation der "Rußqualmdampfbefürworter", dass die Kleinbahn schon seit über 100 Jahren so betrieben wird und man sich bequem hinter einem "Bestandsschutz" verschanzt (siehe auch beigefügte Karikatur ), mag ich nicht folgen.

Lautet nicht der Leitspruch von Ingenieuren: "Geht nicht, gibt\'s nicht!"?

Dieter Hackebeil,

Wernigerode