Elbingerode (san/bfa). Mit einem musikalischen "Auftakt im Kerzenschein" begonnen, widmete sich die traditionelle Adventskonferenz im Diakonissen-Mutterhaus in diesem Jahr dem Thema "Hoffnung wird groß geschrieben".

Zahlreiche Gäste aus nah und fern waren dazu letztes Wochenende nach Elbingerode gekommen. Fragen wie "Welche Hoffnung haben Christen zu verkünden?" und Aussagen wie "Ohne Hoffnung kann keiner leben" gehörten zu den Impulsen von Prediger Harry Wollmann, Direktor der Studien- und Lebensgemeinschaft "Tabor" Marburg.

Wollmann entfaltete anhand biblischer Texte die gar nicht so hoffnungsvolle Situation der Christen zur Zeit Jesu mit den Verfolgungen danach und zog auch Parallelen zur Gegenwart, etwa in Nordkorea. Es gab und gibt Leid und Unterdrückung, aber eben auch die Hoffnung, begründet in Jesus Christus. Diese Hoffnung, so Wollmann, gelte jedem, vor allem "geknickten, zerbrochenen, misshandelten, nicht gewollten, orientierungslosen Menschen", jenen, die ihren Alltag nicht mehr bewältigen.

Dass diese Hoffnung nicht nur Vertröstung, sondern Trost sein kann, verdeutlichte am 2. Konferenztag ein bunter Liedermix mit Einblicken in das Leben der Texter und darauf, worin sie Kraft und Trost fanden. Gäste aus Halberstadt unter Leitung von Pfarrer Kunze und Pfarrer Haschker sowie der Mutterhauschor sorgten für vielseitige Musik. Dazu gab es vielfältige Angebote für Kinder und Kunstinteressierte, einen Basar und Basteltipps.

Zu einem regelrechten Hörgenuss geriet das Konzert des Jugendkammerorchesters Wernigerode zum Abschluss der Konferenz. Dem Ensemble mit Leiter Steffen Hoffmann wird herzlich gedankt. Als nächstes steht im Mutterhaus u. a. am 3. Advent um 9.30 Uhr ein Gottesdienst mit Adventsspiel an, Titel: "Die Olsenbande und der Schatz in der Krippe".

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