Wernigerode (jni) l Auszubildende der Lebenshilfe Wernigerode haben mit Mitarbeitern des Nationalparkes Harz im Ilsetal einen Arbeitseisatz gestartet. Ziel dabei war, einen unliebsamen "Neophyten" zu entfernen. Das ist der Japanische Stauden-Knöterich, der sich im Harzer Nationalpark am Ilseufer festgesetzt hat und die schutzwürdigen heimischen Pflanzen zu verdrängen drohte, heißt es in einer Mitteilung.

Seit 2009 gibt es diese Partnerschaft von Nationalpark-Verwaltung und der Lebenshilfe in Wernigerode. Mit ihrer praktischen Naturschutzarbeiten setzen sich die Auszubildenden der Lebenshilfe für den Erhalt von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen und die biologische Vielfalt ein, hieß es.

Bei den Arbeiten hat sich gezeigt, dass sich die Bekämpfung lohnt. Seit einem vorangegangenen Arbeitseinsatz im Jahr 2010 haben sich die Knöterichbestände im Ilsetal schon stark gelichtet und an einer weiteren Stelle war der "störende Japaner" bereits wieder verschwunden.