Radfahrer fahren in Barleben ab sofort an einer Informationstafel vorbei. Schauen sie darauf, finden sie Hinweise zu Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung.

Barleben l Die neue Tafel steht direkt neben dem Rathaus. Ihr Gesicht wendet sie den Radfahrern zu. Die Rückseite wurde bereits beschmiert. "Auf der Seite des Fußweges sollten wir ebenfalls so eine Karte anbringen", regte Ortsbürgermeister Horst Blume an, "dann werden auch Fußgänger informiert und vielleicht schützt das besser vor Vandalismus als eine leere Wand."

Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff sah das ebenso und Lydia Krüger, die Projektkoordinatorin der Gemeinde, wollte sich zeitnah um die Umsetzung kümmern.

"Colbitz-Letzlinger Heide - Entdecken und Erleben" heißt die Schlagzeile über der Landkarte. Die Tafel zeigt die Großregion der Colbitz-Letzlinger Heide und stellt sechs Sehenswürdigkeiten besonders heraus. Die Domäne Groß Ammensleben, die Schlossdomäne Wolmirstedt, der Park Friedrichsruh, der Haustierpark Barleben, der Jersleber See und das Wasserstraßenkreuz sind sowohlals Foto als auch mit einem Text vorgestellt. "Alle hier dargestellten Sehenswürdigkeiten sind von hier aus gut mit dem Rad zu erreichen", so Franz-Ulrich Keindorff, "deshalb haben wir uns für diese spezielle Auswahl entschieden.

Die Tafel gehört zum Leader-Projekt, wurde über Fördermittel finanziert, die dem Landkreis aus den europäischen Mitteln zur Verfügung gestellt wurden. Den anderen Teil der Kosten trägt die Gemeinde Barleben.

Bisher gibt es außer der Informationstafel in Barleben bereits eine in Wolmirstedt auf der Schlossdomäne. Zwei weitere sollen folgen, in Colbitz und Rogätz. Die Tafeln an den unterschiedlichen Orten sind nicht identisch. "Wir müssen ja in Wolmirstedt nicht die Schlossdomäne präsentieren", so Keindorff.

Zur Einweihung der Tafel waren viele Vertreter gekommen, die in das Leader-Projekt eingebunden sind. Unter anderem Birgit Hagemann vom Naherholungscenter Jersleber See, Leader-Manager Wolfram Westhus, Sven Fricke vom Unternehmerbüro, sowie Vetreter des Landkreises Börde. Zur Feier des Tages gab es einen kleinen Imbiss.