Wolmirstedt. Die Zeit drängt. Am kommenden Sonnabend steigt im Katharinensaal in Wolmirstedt der 20. Handwerkerball. Die Jubiläumsveranstaltung, so versprechen die Organisatoren, soll der Höhepunkt in der traditionsreichen Veranstaltungsreihe werden.

Erst die Kreishandwerkerschaft – später der Unternehmerverband Ohrekreis – hat es trotz zahlreicher "Turbulenzen" seit 1990 immer wieder geschafft, Vertreter des Mittelstandes in einer geselligen Runde an einem historischen Ort zu vereinen. "Und darauf sind wir auch stolz", versichert Wolfgang Müller, der seit Anbeginn die organisatorischen Fäden in der Hand hält. Nicht allein, betont der Handwerksmeister nachdrücklich.

Wie jedes Jahr hat der Ball ein Motto. Die 20. Auflage soll "unter besonderem Polizeischutz" stehen. Konkret heißt dies, mit tollen Uniformen und klangvollem Sound. Aus Berlin wird am 6. November die "Jazz-Polizei" eingeflogen.

Raimer Franz, einer der organisatorischen Mitstreiter, versichert: "Das Kommen zum 20. Handwerkerball lohnt sich, denn im Preis enthalten ist neben dem Buffet ein anspruchsvolles kulturelles Programm".

Dazu gehört einmal mehr die Livemusik von "Projekt G" mit Burkhard Goers aus Rogätz, nicht nur Insidern bekannt. Das aber wird an diesem Abend noch getoppt durch "Die Jazzpolizei". Gerhard Thiede, Geschäftsführer der WWG und im Kompetenzteam, konnte nämlich in Erfahrung bringen, dass es sich hierbei um eine sehr mobile akustische Band aus dem Raum Berlin handelt, die ohne Waffen, ohne Gewalt, ohne Verstärker und ohne eine einzige Note Swing und New Orleans Jazz auf hohem Niveau spielt. "Einige Stücke sind so schnell, dass die Musiker sie im Katharinensaal nur mit Blaulicht spielen dürfen."

Harald Luther, Chef der Stadtwerke und ein Fürsprecher des Handwerkerballs, sieht also gar keinen Grund, warum man nicht zum Handwerkerball kommen sollte, "denn wir haben nichts dem Zufall überlassen, so dass der 20. eine runde Sache wird".

Übrigens Karten für den Handwerkerball gibt es im Katharinensaal in Wolmirstedt.