Von Klaus Dalichow

Barleben. Werner Hasenkrug geht mit einem weinenden und einen lachenden Auge in die Altersteilzeit. "Das Verhältnis untereinander stimmte. Wir waren ein gutes Team." Hasenkrug leitete seit acht Jahren den Wirtschaftshof der Gemeinde Barleben. Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff verabschiedete Hasenkrug am Freitag in den neuen, ganz anders gearteten Lebensabschnitt. "Die Zeit nach dem Job hat noch viel zu bieten", sagte das Gemeindeoberhaupt an den 61-jährigen Alt-Olven-stedter gewandt. Keindorff dankte Hasenkrug ausdrücklich für dessen Einsatz und Zuverlässigkeit. "Heute, wo der Blick oft auf messbare Ergebnisse, auf Evaluierungen oder Controlling gerichtet ist, vergisst man leicht, das es die Menschen sind, die bewerkstelligen, was am Ende zählt", brachte Keindorff zum Ausdruck. Hasenkrug hat den Beruf eines Maurers erlernt. Nach der NVA-Zeit war er in den Magdeburger Armaturenwerken tätig. Dort qualifizierte er sich zum Meister und landete unter anderem in der Berufsausbildung, bis die Wende 1989 alles änderte. Über verschiedene Zwischenstationen landete Hasenkrug im Februar 2002 in der Gemeinde Barleben.