Zerbst l "In gut sechs Wochen ist schon alles vorbei", eröffnete Andreas Spindler, Vorsitzender des Festkomitees, die gut besuchte letzte Ankuhner Einwohnerversammlung in Vorbereitung des Festwochenendes anlässlich des Jubiläums "800 Jahre Ankuhn". Und er fügte an, ohne ins Detail zu gehen: "Hoffentlich geht auch danach im Ankuhn etwas weiter."

Sehr im Detail dagegen hat Oliver Weiß den Festumzug am Sonntag, dem 9. Juni, ab 13 Uhr erläutert, den Höhepunkt der am 7. Juni beginnenden Feierlichkeiten. Etwa 500 Personen, so ein erster Überschlag, werden die sieben historischen Zeitblöcke gestalten. "Prinzipiell haben wir alle notwendigen Positionen dank der hohen Bereitschaft unserer Ankuhner und auch einiger Nicht-Ankuhner besetzen können", freut sich der Umzugsverantwortliche des Festkomitees.

In den Zug sind auch Klangkörper aus Lindau und Zerbst integriert. Technik im weitesten Sinne, vom historischem Dreirad des Forstrates Nauke, Kinderwagen, "normalen" und hundegezogenen Handwagen, Pferdegespannen mit Ackerwagen bis zu Kutschen, auch Traktoren sowie Lkw und Jeeps werden zum bunten und abwechslungsreichen Erscheinungsbild des Umzuges beitragen.

Am Abend vereinbarten auch einige, vor allem junge Helfer, mit der Ausschmückung des Ankuhns bereits eine Woche vor dem Festwochenende zu beginnen.