Der kleinste Weihnachtsmarkt ist der Schweinitzer bestimmt nicht mehr, aber wohl einer der gemütlichsten der Region. Dafür sorgen die vielen Bürger, die sich engagieren, um der Veranstaltung zum Erfolg zu verhelfen.

Schweinitz. "Der Weihnachtsmarkt war wieder ein voller Erfolg", so lautet das Fazit der Mitglieder des Festkomitees um Brit Kegel. Der Schweinitzer Weihnachtsmarkt ist eines der ganz positiven Beispiele für ein starkes gemeinschaftliches Engagement der Bürger eines Dorfes. Eine Idee wurde zum Leben erweckt und mit Leben erfüllt – und das nun schon zum dritten Male.

Noch mehr Besucher als in den Vorjahren fanden den Weg am Sonnabendnachmittag nach Schweinitz. Der Forsthof war geschmückt, die Schwedenfeuer brannten und unter den Zeltdächern der Stände die fleißigen Leute mit den roten Weihnachtsmützen in allen Varianten, die Glühwein oder Punsch ausschenkten, Waffeln, Crepés, Kuchen, Herzhaftes und viele andere Leckereien reichten. Da war garantiert für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Hubertusbläser waren zu hören, und die Sängerinnen der Volkssolidarität-Ortsgruppe trugen ein paar Weihnachtslieder vor. Sehnlichst wurde der Weihnachtsmann mit seiner Kutsche von vielen kleinen Fans erwartet. Schnell bildete sich eine dichte Menschentraube um den großen Sessel, auf dem der gute Alte Platz nahm und die Kinder zu sich rief. Auch seine drei Engel hatten bei der Geschenkvergabe alle Hände voll zu tun.

Kaum war der Ansturm auf den Weihnachtsmann abgeebbt, versammelten sich die kleinen und großen Besucher vor dem Märchenzelt. In diesem Jahr passte das Märchen auch fast zum Wetter – "Frau Holle" stand auf dem Spielplan der Schweinitzer Springmäuse und wurde mit Spannung und Begeisterung verfolgt. Es machte Freude zuzusehen, und Spaß hatten wohl auch die Frauen in ihren Rollen.

Die Kinder konnten Pferde reiten und ebenso kostenlos waren Glücksraddrehen und Büchsenwerfen im Angebot. Kleine Preise gab es dabei zu gewinnen. Bis gegen 21 Uhr dauerte die Gemütlichkeit auf dem Forsthof im Glanz der Lichter und im Schein der Feuer.

Im Namen des Festkomitees geht ein besonderes Dankeschön an alle Sponsoren für die finanziellen und materiellen Zuwendungen sowie an alle freiwilligen Helfer, die bei der Vorbereitung, Durchführung und natürlich auch beim Aufräumen geholfen haben

   

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