Lindau (dap) l Die Freiwillige Feuerwehr (FFw) Lindau ist 2011 um eine Abteilung gewachsen. Im Juni wurde eine Kinderfeuerwehr gegründet. An diesen Höhepunkt anlässlich des 3. Kinderfestes an der Burg erinnerte Jugendwart Mario Schäm während der Jahreshauptversammlung der Kameraden am Freitagabend.

Um die aktuell vier Mini-Blauröcke kümmert sich Karl-Heinz Stoye. Unterstützung erhält der Kinderwart von Martin Kappert. Unterdessen gehören der Jugendfeuerwehr im Moment drei Mädchen und Jungen an. Und weitere Mitglieder sind jederzeit willkommen. Die beiden Nachwuchstrupps treffen sich jeden zweiten Mittwoch im Monat ab 16 Uhr im Gerätehaus und zwar immer in den ungeraden Wochen.

Wie Schäm informierte, liegt das Durchschnittsalter der angehenden Brandbekämpfer bei zwölf Jahren. Außerdem erzählte er von den 26 Gruppennachmittagen und den insgesamt 72 Ausbildungsstunden, die die Kinder und Jugendlichen leisteten. "Wir haben öfter eine Spaßausbildung an der Nuthe durchgeführt", blickte der Jugendwart zurück. Dabei berichtete er ebenfalls vom erfolgten Orientierungsmarsch durch den Wald und der unternommenen Hydrantenwanderung.

Nicht unerwähnt ließ Schäm die Unterstützung durch den Förderverein der FFw Lindau. Ihm galt sein Dank genauso wie Karl-Heinz Stoye und Martin Kappert. Auch Fritz Maschke wusste ihr Engagement zu schätzen. Der Ortswehrleiter bedankte sich bei allen Kameraden, die sich der jungen Blauröcke annehmen - das bezog Mario Schäm selbstverständlich ein. "Nachwuchsarbeit ist wichtig", erklärte der stellvertretende Zerbster Stadtwehrleiter Detlef Both hinsichtlich der immer älter werdenden Kameraden. Es werde nicht jeder dabeibleiben. Aber, wenn letztlich zwei, drei den Weg zur Feuerwehr finden, sei das schon gut, meinte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Köthen-Zerbst/Anhalt, Siegfried Schellin. Auch Thomas Sanftenberg, der für den Brandschutz zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung, würdigte die Kinder- und Jugendarbeit der Lindauer.

 

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