Basketball-Champions League Alba Berlin zittert sich zum Heimsieg gegen Karditsa
Fast die gesamte Partie liegt Alba nach einem schwachen Auftritt gegen den griechischen Außenseiter in Rückstand. Am Ende reichen aber 94 Sekunden zum wichtigen Heimsieg.

Berlin - Die Basketballer von Alba Berlin haben in der Champions League nur mit viel Mühe eine kleine Blamage verhindert. Obwohl die Berliner fast die gesamte Partie in Rückstand lagen, gewannen sie am Mittwochabend gegen den griechischen Außenseiter Karditsa Iaponiki vor 6.256 Zuschauern noch mit 84:80 (40:43).
Nach dem zweiten Sieg in der zweiten Gruppenphase springt Alba wieder auf Platz zwei. Beste Berliner Werfer waren Jack Kayil mit 20 und Justin Bean mit 14 Punkten.
Nur zwei Tage nach dem hart erkämpften Bundesliga-Sieg in Trier machte Alba zwar die ersten beiden Punkte der Partie, doch viel ging nicht zusammen. Jede Menge Ballverluste in der Offensive und fehlende Intensität in der Defensive sorgten dafür, dass die Gastgeber lange einem Rückstand hinterherlaufen mussten - er wuchs zu Beginn des zweiten Viertels auf zwölf Zähler (17:29).
Alba stark in den letzten Minuten
Anschließend vergaben die Griechen einige Würfe – auch, weil sich Alba in der Defensive nun etwas steigerte und den Gästen weniger Offensivrebounds gestattete. Und nun konnten die heimischen Zuschauer auch erfolgreiche Drei-Punkt-Würfe ihres Teams sehen. So konnte sich Alba bis zur Halbzeit wieder heranarbeiten.
Gleich nach dem Seitenwechsel war der Rückstand auf zwei Zähler geschrumpft (43:45). Doch die Gäste antworteten sofort. Alba vergab zu viele Würfe. Die Berliner kämpften, die Griechen wurden müder. 94 Sekunden vor Ende ging Alba durch Kayil nach langer Zeit wieder in Führung (77:76). Und diese brachten sie ins Ziel.