Aufgespießt Grönland bereit für Invasion
Berliner Kleingartenverein freut sich auf Donald Trump, irgendwie.

Was will Donald Trump eigentlich mit dem unwirtlichen Eisklumpen im hohen Norden? Es gibt da noch ein anderes Grönland. Wirklich grün, voller Schätze und offenbar recht günstig zu haben. Die Kollegen vom Berliner „Tagesspiegel“ haben sich mal beim Kleingartenverein Grönland eV im Prenzlauer Berg umgehört. „Wir rechnen im Grunde täglich mit der Landung der Air Force One unter unserer 120 Jahre alten Kastanie“, sagt Chef Nils Gruske. „Wir haben schließlich neben seltenen Erden reichlich weitere Bodenschätze zu bieten. Einmal das Kartoffelbeet jäten reicht, um einen Haufen Altmetall, historische Ofenrohre, und diverse Schrauben und Nägel sein Eigen nennen zu dürfen.“
„Zur Rettung der Nato würden wir Herrn Trump Grönland ganz selbstlos überlassen – für eine Milliarde US-Dollar. Und wir erhalten im Gegenzug den Friedensnobelpreis. Ist ja klar! Den stellen wir dann gut sichtbar im Vereinsheim direkt neben dem Pokal der letzten Boule-Meisterschaft aus.
Alternativ zur Invasion könnte Trump in „Grönland“ auch eine Parzelle mieten. Gruske: „Er müsste erstmal für mindestens zehn Jahre auf die Warteliste. Kleingärten sind gefragt und niemand wird bevorzugt. Ein Prinzip, das Herr Trump nicht kennt, aber wir erklären es ihm gerne.“