Aufgespießt

Masken-Rekorde: Japan hat die größte...

.... und Jens Spahn mit Abstand die meisten

Von Axel Ehrlich
Arbeiter wuchten die 35 Kilo schwere Riesenmaske Richtung Göttinen-Gesicht. Screenshot:
Arbeiter wuchten die 35 Kilo schwere Riesenmaske Richtung Göttinen-Gesicht. Screenshot: Twitter/CBS News

Covid und das Masken-Thema sind immer auch für Superlative gut. Wir hier im japanischen Fukushima: Vier Arbeiter brauchten drei Stunden, um die massive, 35 Kilo schwere Maske an Seilen die 57 Meter hohe weiße Statue der buddhistischen Göttin Kannon - der Göttin der Barmherzigkeit - im Houkokuji Aizu Betsuin Tempel hinaufzutragen. Dann entrollten sie die Maske aus rosafarbenem Netzstoff, die locker auch als Faltgarage für einen Kleintransporter durchgehen könnte. Grund der besonderen Verhüllungs-Aktion: Die Göttin sollte motiviert werden, all ihre Kräfte gegen Corona zu mobilisieren.

Und so sieht ein Masken-Superlativ in Deutschland aus: Ein bekannter Gesundheitsminister bestellt frisch von der Leber weg mal eben 5,8 Milliarden Gesichtsmasken. Obwohl selbst nach kühnsten Berechnungen maximal 4,7 Milliarden benötigt würden. Bei den Kosten von rund 7 Milliarden Euro wurde da selbst dem hartgesottenen Bundesrechnungshof etwas schwindelig.

Vielleicht hätte der Minister lieber weniger Masken bestellt, dafür große. In Japan hätten sie dafür sicher Verwendung.