Aufgespießt Ministerpräsidentin Giorgia Meloni als Götterbotin?
In einer Kirche in Rom zeigt ein Engels-Fresko das Gesicht der italienischen Regierungschefin.

Ist die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni eine von Gott gesandte Himmelsbotin? Dass sie in den aktuellen Spannungen zwischen dem als Grönland-Eroberer bisher erfolglosen US-Herrscher Donald Trump und den unbotmäßigen Europäern immer mal wieder zu vermitteln versucht, könnte tatsächlich auf einen Auftrag von ganz oben hindeuten. Aber jetzt sind alle Zweifel ausgeräumt: Nach der Restaurierung eines Engel-Freskos in der Basilika San Lorenzu in Rom trägt einer der Engel die Züge Melonis!
Was in der katholischen Kirche nun für einige Aufregung sorgt. Schließlich gilt Meloni als Rechtspopulistin – aber wenn Gott die Politikerin als seine Botin auserwählt hat, verbietet sich ja wohl jede Kritik an ihr. Der Pfarrer von San Lorenzo will nun den Restaurator fragen, was ihn bei dem „Meloni-Engel“ geritten habe. Doch der Gescholtene ist sich keiner Schuld bewusst: Er habe lediglich „wiederhergestellt, was schon vor 25 Jahren da war“. Ach so? War die heute 49-Jährige also schon damals im Auftrag des Herrn tätig?
Nein, schlug sich Meloni nun auf Instagram auf die rein weltliche Seite: „Ich sehe sicherlich nicht wie ein Engel aus.“ Dann hat sie sicherlich auch nichts dagegen, wieder übermalt zu werden. Denn inzwischen hat sogar der Papst interveniert.