Museen

BallinStadt zeigt Schau zu deutsch-jüdischer Geschichte

Von dpa 17.09.2021, 14:19 • Aktualisiert: 18.09.2021, 22:01
Die Gebäude des Hamburger Auswanderermuseums.
Die Gebäude des Hamburger Auswanderermuseums. picture alliance/dpa/Archivbild

Hamburg - Zum Jubiläumsjahr „321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zeigt das Hamburger Auswanderermuseum die Sonderausstellung „BallinStadt - Hamburger Hafen deutsch-jüdischer Geschichte“. Der Fokus liegt auf dem jüdischen Leben in den Auswandererhallen und der jüdischen Migration über Hamburg zwischen 1880 und 1914, wie das Museum am Freitag in Hamburg mitteilte. In diesem Zeitraum traten mehr als zwei Millionen Juden und Jüdinnen aus Ost- und Mitteleuropa die Reise in die USA an – ein Großteil von ihnen mit der Reederei HAPAG (Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft) von Albert Ballin (1857-1918).

Die Reise über Hamburg führte ab 1901 auch über die Auswandererhallen auf der Veddel, wo sich heute das Auswanderermuseum BallinStadt befindet. Erzählt wird die Geschichte anhand von drei Persönlichkeiten: Der Frauenrechtlerin Pauline Perlmutter Steinem, der Schriftstellerin Mary Antin und des Unternehmers Max Factor, der später eines der bekanntesten Kosmetikunternehmen gründete.