Großfeuer in Hessen (Osterwieck) Nach Brandkatastrophe im Harz: Viel zu wenig Löschwasser - „wir waren völlig machtlos“
Silvesternacht im Harz: Ein Großbrand hat in Hessen (Osterwieck) zwei Wohnhäuser zerstört, während Feuerwehrleute verzweifelt um Löschwasser kämpften. Hätte das Ausmaß des verheerenden Feuers mit Hunderttausenden Euro Schaden verhindert werden können? Was Osterwiecks Feuerwehrchef jetzt fordert.

Osterwieck/Hessen. - Wer Olaf Chrost – seines Zeichens Stadtwehrleiter von Osterwieck (Harzkreis)– kennt, weiß, dass nichts und niemand den 50-Jährigen so schnell aus der Ruhe bringt. Eigentlich. Zum Jahresbeginn 2026 erlebt man einen anderen Olaf Chrost: Der Wehrchef und Bürgermeister des Ortsteils Osterode ist nach dem verheerenden Großfeuer, das in der Silvesternacht in Hessen gewütet hat, frustriert und am Boden zerstört: „Das war der schlimmste Einsatz, den ich in 34 Jahren als Feuerwehrmann erlebt habe. Wir waren hilflos, weil wir kein Wasser hatten.“
