Landesparlament Brandenburgs Landtag lockt mehr Besucher
Die Herzkammer der Demokratie in Brandenburg ist grundsätzlich für alle Besucherinnen und Besucher offen. Die Zahl der Gäste hat sich gesteigert. Es gibt nicht nur den Plenarsaal als Attraktion.

Potsdam - Rund 76.500 Gäste haben den Brandenburger Landtag im vergangenen Jahr besucht - das ist fast ein Viertel mehr als im Jahr zuvor. Damit stieg die Besucherzahl seit der Corona-Pandemie stetig, teilte der Landtag mit. Im Jahr 2023 kamen fast 51.000 Gäste, im Jahr 2024 waren es bereits mehr als 62.000. Die meisten Besucher - mehr als 164.000 - kamen im Eröffnungsjahr 2014.
Altes neues Schloss mit modernem Innenleben
Der Landtag steht an der Stelle des alten Potsdamer Stadtschlosses, dessen Ruine 1959 bis 1960 abgerissen wurde. Unter dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm bekam das Schloss im 17. Jahrhundert die Größe, die heute zu sehen ist. Außen sieht das Parlament wie das alte Schloss aus, innen ist es ein funktioneller moderner Bau in den Landesfarben Weiß und Rot. Seit 2014 haben rund 1.027.000 Menschen den Landtag besucht.
Landtag ist offenes Haus
Das Landesparlament ist grundsätzlich offen für Besucherinnen und Besucher. Es gibt eine Hausordnung mit Zugangs- und Verhaltensregeln. Wer eine Führung mitmachen, eine Ausstellung ansehen möchte oder einfach nur in der Landtagskantine essen will, muss an der Pforte einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen oder sich anderweitig geeignet ausweisen. Auch Landtags- und Ausschusssitzungen können je nach Platzmöglichkeit besucht werden.