Tiere

Erste stachelige Bewohner ziehen ins Igelzentrum

Klein, stachelig und verletzt: Das Igelzentrum in Niedersachsen hat nach der Sommerpause wieder seine ersten Bewohner. Doch nicht jeder Igel muss in der Rettungsstation aufgepäppelt werden - das Zentrum warnt vor zu viel Fürsorge von Findern.

Von dpa 23.09.2021, 07:32 • Aktualisiert: 25.09.2021, 08:37
Eine Tierärztin hält einen kleinen Igel-Säugling.
Eine Tierärztin hält einen kleinen Igel-Säugling. Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Laatzen - Nach der Sommerpause hat das Igelzentrum in Laatzen bei Hannover wieder geöffnet - die ersten verwaisten Igeljungen sind schon eingezogen. Noch in diesem Jahr sollen einige der jungen Stacheltiere wieder ausgewildert werden, damit sie ihren Winterschlaf in freier Natur erleben können, wie das Igelzentrum Niedersachsen mitteilte. Das Igelzentrum rief dazu auf, bis Ende Oktober keine gesunden Wildtiere aus ihrem Lebensraum herauszureißen. Ausschließlich verletzte Tiere und offensichtlich kranke Igel sowie Igelsäuglinge mit geschlossenen Augen, die tagsüber außerhalb des Nestes herumkriechen, sollten Finder ins Igelzentrum bringen.