Krankenhäuser

Klinikum Karlsburg erhält Notaufnahmestation

Von dpa
Ein Krankenpfleger geht durch eine Glastür mit der Aufschrift "Notaufnahme".
Ein Krankenpfleger geht durch eine Glastür mit der Aufschrift "Notaufnahme". Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Karlsburg - Für eine Notaufnahmestation für das Klinikum Karlsburg bei Greifswald ist am Mittwoch symbolisch der erste Spatenstich erfolgt. Mit dem Neubau und der Neustrukturierung der Notfallversorgung werde das Krankenhaus zukunftsfähiger aufgestellt, teilte Landeswirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) mit. Eine Sprecherin des Klinikums erklärte, das Klinikum sei ursprünglich eher für geplante Eingriffe konzipiert gewesen. Mittlerweile gebe es allerdings 2000 bis 2500 Notfälle jährlich. Im Prinzip gebe es bisher keine Notaufnahmestation.

Das Wirtschaftsministerium fördere den Bau mit 11 Millionen Euro. Das Klinikum rechnet laut Sprecherin mit einem Investitionsvolumen in dieser Größenordnung. Etwaige Mehrkosten würden vom Klinikum getragen. Es könne nun mit den Ausschreibungen begonnen werden, so dass kommendes Jahr gebaut werden könne.

Das Klinikum ist auf die Behandlung von Herz- und Diabetespatienten spezialisiert. In den vergangenen 25 Jahren wurden dort laut Ministerium etwa 20.000 Operationen am offenen Herzen durchgeführt sowie in der Klinik für Diabetes und Stoffwechselerkrankungen rund 65.000 Patienten stationär behandelt.