U-Bahnhof Schloßstraße Polizei prüft fahrlässige Brandstiftung nach U-Bahn-Feuer
Die U9 bleibt nach dem Feuer am Berliner U-Bahnhof Schloßstraße unterbrochen. Experten sprechen von enormen Schäden an den Kabeltrassen.

Berlin - Die Polizei ermittelt nach dem Brand am Berliner U-Bahnhof Schloßstraße wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Das sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Zuvor hatte die „Berliner Morgenpost“ berichtet.
Die Prüfung der Fach- und Sicherheitsexperten habe ergeben, dass die Brandschäden an den Kabeltrassen enorm seien, sagte BVG-Sprecherin Franziska Ellrich. Die U9 bleibe daher zwischen Bundesplatz und Rathaus Steglitz unterbrochen. „Wir müssen aktuell davon ausgehen, dass diese Unterbrechung weiterhin mehrere Tage andauern wird.“ Ein Ersatzverkehr mit Bussen bestehe vorerst bis Sonntagnacht. „Unsere Kollegen arbeiten aktuell an der bestmöglichen Lösung für den weiteren Ersatzverkehr ab Montag“, sagte die Sprecherin.
Wegen einer Rauchentwicklung war die Feuerwehr am Freitagnachmittag zu einem Großeinsatz ausgerückt. Nach Angaben der Feuerwehr gingen die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten in die U-Bahn-Station, um den Brand zu löschen. Um 17 Uhr war der Brand gelöscht.