Tausende verlieren Hab und Gut nach schwerem Sturm

Taifun wütet auf den Philippinen

Manila/Hanoi (dpa). Der Taifun "Megi" hat auf den Philippinen mindestens 13 Menschen das Leben gekostet. In sechs nördlichen Provinzen waren mehr als drei Millionen Menschen ohne Strom.

In Vietnam starben bei Unwettern 35 Menschen, und 25 wurden gestern noch vermisst. Viele der Opfer wurden von reißenden Flüssen nach heftigem Regen mitgerissen. Die Streitkräfte setzen in Zentralvietnam Hubschrauber zur Rettung von Menschen und zur Verteilung von Hilfsgütern ein. Tausende verloren Hab und Gut.

"Megi", der stärkste Taifun auf den Philippinen seit vier Jahren, hatte mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometer Millionenschäden angerichtet. Der Sturm deckte Häuser ab, löste Erdrutsche aus und fällte Stromleitungen sowie Bäume. "Megi" bewegte sich gestern auf Südchina zu.

Jedes Jahr wüten rund 20 Wirbelstürme auf den Philippinen. 2009 kamen dabei fast 1000 Menschen ums Leben.