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ÖPNV U-Bahnen und Trams fahren wieder - Eiseskälte bleibt

Seit dem frühen Morgen rollt der Nahverkehr in der Hauptstadt wieder. Bei Dauerforst und Glätte ist aber weiter Vorsicht geboten.

Von dpa Aktualisiert: 03.02.2026, 06:29
Nach dem Warnstreik sollen die U-Bahnen in Berlin wieder fahren. (Archivbild)
Nach dem Warnstreik sollen die U-Bahnen in Berlin wieder fahren. (Archivbild) Carsten Koall/dpa

Berlin - U-Bahnen, Trams und Busse in Berlin sind nach dem Ende des Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi seit dem frühen Morgen wieder wie gewohnt unterwegs. Der Nahverkehr sei zum Betriebsbeginn um 3.00 Uhr wieder angelaufen, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit. „Dank der vereinbarten "Enteisungsfahrten" am Streiktag konnte auch der Straßenbahnverkehr auf allen Linien aufgenommen werden“, hieß es.

Dauerfrost bleibt 

Wer raus muss und zur Arbeit, sollte sich gleichwohl wieder warm einpacken - und wegen Glatteis-Gefahr vorsichtig sein. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sinken die Temperaturen in der Nacht teils auf minus 15 Grad in Berlin und Teilen Brandenburgs. Die Meteorologen warnen vor strengem Frost. 

Wieder Schnee und gefrierender Regen am Mittwoch? 

In der Nacht zum Mittwoch soll es in manchen Regionen wieder etwas schneien. Auch gefrierender Sprühregen ist dann laut DWD nicht ausgeschlossen. In Berlin und Potsdam gibt es inzwischen wegen glatter Gehwege Streugut zum Abholen auch für Privatleute. 

Bis zum Ende des Warnstreiks waren in Berlin auch nachts einige Straßenbahnen unterwegs - jedoch ohne Fahrgäste. Damit wollte die BVG verhindern, das Oberleitungen wieder vereisen. Vergangene Woche war der Tramverkehr über Tage wegen festgefrorener Stromleitungen vollständig eingestellt. 

Verdi wollte Druck erhöhen in Verhandlungen 

Am Montag traf dann der Warnstreik viele Fahrgäste im Berliner Nahverkehr: Sie mussten auf U-Bahnen, Trams und die meisten Busse verzichten. Auch in Brandenburg wurden kommunale Verkehrsunternehmen bestreikt. 

Vor allem für Berufspendler war der Ausstand - neben glatten Wegen - eine Belastung. Sie mussten teils auf andere Verkehrsmittel wie S-Bahnen und Regionalbahnen umsteigen. 

Die Gewerkschaft Verdi fordert bessere Arbeitsbedingungen für die BVG-Beschäftigten. Am 18. Februar soll mit der Arbeitgeberseite weiter verhandelt werden.