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Nach höheren Wasserständen Wasserpegel in Frankfurt (Oder) und Prignitz gesunken

Eisflächen, die sich im Winter untereinander schieben, können Hochwasser verursachen. In einigen Flüssen in Brandenburg stieg zuletzt der Wasserstand an. Nun scheint es sich zu entspannen.

Von dpa 13.02.2026, 14:31
Entlang der Oder hatte es zuletzt eine Hochwasserwarnung gegeben.
Entlang der Oder hatte es zuletzt eine Hochwasserwarnung gegeben. Patrick Pleul/dpa

Frankfurt (Oder) - In Frankfurt (Oder) ist der Pegelstand der Oder nach einer Hochwasserwarnung gesunken. Gegen Mittag lag er nach Angaben des Landesamtes für Umwelt (LfU) bei unter 3,30 Metern. Noch am Donnerstag hatte er bei über vier Metern gelegen.

Der erhöhte Wasserstand hatte sich durch Verschiebungen von Eisplatten auf dem Fluss entwickelt, die sich ineinander schieben und so Wasser anstauen können. Das LfU hatte am Mittwochabend eine Hochwasserwarnung für die Stadt Frankfurt (Oder) ausgegeben. Die Alarmstufe 1 war aber nicht erreicht worden - sie liegt bei 4,20 Metern.

In der Prignitz überschritt die Dömnitz, ein Nebenfluss der Stepenitz, am Freitag den Pegelstand der Alarmstufe 2. Zwischenzeitlich lag der Wasserstand bei 2,04 Metern, sank aber im Laufe des Tages wieder. Gegen Mittag vermeldete das LfU einen Pegelstand an der Messstelle Hainholz von 1,85 Metern.

Hochwasser-Alarmstufe 1 bedeutet, dass mit einer beginnenden Überflutung von Auen und ufernahen Wiesen zu rechnen ist. Eine Gefahr für Anwohner besteht nicht.