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Landtagswahl Willingmann: „Der Feind dieser Demokratie – er steht rechts“

SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann möchte Ängste in der Bevölkerung ernst nehmen und teilt gegen die AfD aus.

Von dpa Aktualisiert: 24.01.2026, 12:30
Die SPD geht mit Armin Willingmann an der Spitze in die Landtagswahl im September.
Die SPD geht mit Armin Willingmann an der Spitze in die Landtagswahl im September. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Burg - SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann hat den politischen Ansatz der AfD in Sachsen-Anhalt kritisiert. „Der Feind dieser Demokratie – er steht rechts“, sagte Willingmann bei einem SPD-Landesparteitag in Burg (Landkreis Jerichower Land). 

Mit Kompromisslosigkeit, wie sie die AfD propagiere, könne man keinen Zusammenhalt organisieren, so Willingmann. „Dem halten wir entgegen, dass demokratische Parteien miteinander reden können und müssen und dass sie gemeinsam einen Interessenausgleich durchführen.“

Die AfD verschweige nicht, „wie dieses Land umgebaut werden soll“, warnte Willingmann. Sie wolle abreißen, „was wir demokratische Kultur nennen“. Der Politikansatz der AfD funktioniere nur, wenn alles herunter geredet und schlechtgemacht werde.

Willingmann: Mehr Polizei, Infrastruktur schützen

Gleichzeitig rief Willingmann die SPD-Mitglieder dazu auf, bestehende Ängste in der Bevölkerung ernstzunehmen. Es nütze nichts, den Menschen Ängste ausreden zu wollen, sagte er. Man müsse etwa die zugesagte Aufstockung der Polizei umsetzen und kritische Infrastruktur besser schützen, so Willingmann. 

Es gebe aber keinen Grund, in Schockstarre zu verfallen, stattdessen müsse man in der „Aufregungsdemokratie“ immer wieder Kurs halten. 

In Sachsen-Anhalt findet die nächste Landtagswahl am 6. September statt. SPD-Spitzenkandidat Willingmann ist aktuell Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt in Sachsen-Anhalt.