Paris (dpa) – Springreiter Christian Ahlmann aus Marl hat den Großen Preis beim internationalen Fünf-Sterne-Springturnier in Paris gewonnen. Fünf der besten sieben Paare blieben im Stechparcours ohne Fehler, aber Ahlmanns Zeit von 35,60 Sekunden war die schnellste.

Der 44-Jährige saß im Sattel des zehnjährigen Hengstes Take A Chance On Me. Mit dem Vater dieses Hengstes, Taloubet, gehörte Ahlmann 2016 zum Olympia-Team der deutschen Springreiter und holte Team-Bronze in Rio.

Der viermalige Olympia-Teilnehmer, Weltcupsieger und Doppel-Europameister von 2003 erlebt zur Zeit sportlich und privat eine Erfolgsphase. Am 1. Juli wurde Ahlmann zum zweiten Mal Vater. Am selben Tag wurde er nach dreijähriger Unstimmigkeit mit dem deutschen Pferdesportverband (FN) wieder in den Olympia-Kader aufgenommen. Als Krönung dieser ersten Juli-Woche folgte der Sieg vor dem Eiffelturm in Paris, für den er 99.000 Euro als Prämie erhielt.

Platz zwei ging an die Belgierin Celine Schoonbroodt-de Azevedo mit Cheppetta. Dritter wurde der Franzose Kevin Staut mit Calevo. Der in Belgien lebende Daniel Deußer landete als zweitbester Deutscher auf Platz zwölf. In Paris hatte der 27-Jährige die zehnjährige Stute Jasmien gesattelt.

Paris war die elfte von 19 Etappen der internationalen Springsport-Serie Global Champions Tour. Es ist die höchst dotierte Springserie der Welt. Die nächste Etappe der Tour steht Chantilly auf dem Programm, Ende Juli folgt in Berlin Etappe Nummer 13.

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