Magdeburg (dpa) l Die Staatsanwaltschaft wirft dem 19-Jährigen vor, seine Mutter zu einem nicht mehr genau bestimmbaren Zeitpunkt am 20. oder 21. Januar mit einem Hammer erschlagen zu haben. In dem von Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck verlesenen Anklagesatz ist von neun kraftvollen Schlägen auf den Kopf die Rede.

Anschließend soll der damals 18-Jährige fast zwei Monate lang mit der Leiche in der gemeinsamen Wohnung gelebt haben. Dort wurde die Tote zufällig am 11. März bei einer Durchsuchung wegen anderer Ermittlungen gegen den heute 19-jährigen Angeklagten gefunden.  

Die zweite Jugendstrafkammer des Magdeburger Landgerichts will 14 Zeugen und vier Sachverständige befragen. Es sind neun Prozesstage bis Ende Oktober geplant. Der Angeklagte sitzt seit 12. März in Untersuchungshaft.