Magdeburg l Das (nicht mehr ganz) neue Coronavirus reist mal schneller, mal langsamer um die Welt - das Verbreitungsgebiet der Krankheit COVID-19 wächst in jedem Fall. Während China schon extrem mit der Krankheit zu kämpfen hat, Italien ganze Sperrzonen einrichten musste und sich auch Deutschland auf neue Fälle einstellt, stellt sich die Frage: "Wie geh' ich dem ganzen aus dem Weg?"

Auf Hyigene achten

Die wichtigste Frage zuerst: Es gibt noch keinen Impftstoff gegen Corona. Dieser wird auch frühestens im nächsten Jahr erwartet. Dafür lässt sich aber das Risiko einer Ansteckung verringern, sollte das Virus im eigenen Umfeld auftauchen. Der aktuell beste Schutz sind grundlegende Hygiene und eine gewisse Verhaltens-Etiquette.

Vor allem ist zu beachten, und das nicht nur in Epidemie-Zeiten: Regelmäßig und gründlich die Hände waschen! Denn über diese können sich Keime auf alle möglichen Flächen verteilen, wie das Gesicht, den Arbeitsplatz oder andere Orte, an denen sie Familie, Freunde oder Kollegen aufnehmen.

Besonders nach dem Naseputzen, dem Toilettengang oder nach Kontakt mit Tieren und Abfall ist empfohlen, die Hände mit Seife zu waschen, um Keime nicht unnötig zu verteilen. Die, die schon herumschwirren, können durch gründliches Putzen beseitigt werden.

Richtig Niessen

Das Virus verbreitet sich - ähnlich wie die klassische Grippe - vor allem über Körperkontakt und eine Tröpfcheninfektion aus. Wenn durch Husten und Niesser also Keime durch die Luft fliegen, können sie bei anderen landen und sie so vielleicht anstecken. 

Daher gilt: Lieber in die Armbeuge niessen als in die Handfläche oder den Rotz einfach fliegen zu lassen - am besten hilft aber ein Taschentuch, wenn man das schnell genug greifen kann. Und immer etwas Sicherheitsabstand zu anderen einhalten.