Stuttgart (dpa) l Für ein H-Kennzeichen müssen Fahrzeuge mindestens 30 Jahre alt sein und weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, sich in einem guten Erhaltungszustand befinden und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen, erklärt Dekra-Experte Andreas Lahne mit Verweis auf die Fahrzeug-Zulassungsverordnung.

Für die Erteilung des H-Kennzeichens ist das Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers erforderlich. Zur Beantragung des Kennzeichens muss das Gutachten beim Straßenverkehrsamt vorgelegt werden.

Zu den Vorteilen des H-Kennzeichens für einen Pkw zählt unter anderem die pauschale Besteuerung mit rund 192 Euro im Jahr. Ebenso kann das Sonderkennzeichen zu einer besseren Einstufung bei der Versicherung führen. Und mit H-Kennzeichen dürfen Oldiebesitzer auch in Umweltzonen einfahren, sofern keine regionalen Einschränkungen getroffen worden sind.