Offenbach/Magdeburg (dpa) l Der April war deutschlandweit nirgendwo wärmer als in Sachsen-Anhalt. Im Durchschnitt brachte es der Monat dank mehrerer Tage mit sommerlichen Temperaturen auf 13 Grad Celsius, wie die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes am Montag mitteilten. Damit teilte sich Sachsen-Anhalt im Ranking den Thermometer-Spitzenplatz mit Sachsen und Brandenburg. Auch die Sonne zeigte sich mit rechnerisch 245 Sonnenstunden zwischen Arendsee und Zeitz gut 20 Stunden länger als im Bundesschnitt.

Das Wetter dürfte nicht nur die meisten Menschen im Land erfreut haben, es ist auch ein Fall für die Geschichtsbücher: Deutschlandweit war der April der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Mit dem Schnitt von 12,4 Grad Celsius übertrumpfte der Monat den bisherigen Spitzen-April aus dem Jahr 2009 um 0,6 Grad. Dabei blieb es in Sachsen-Anhalt wie insgesamt zu trocken für die Jahreszeit.