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Baurecht für weiteres Stück der A14-Nordverlängerung

Von dpa 29.09.2021, 18:29 • Aktualisiert: 30.09.2021, 22:03
Ein Schild weist auf eine Baustelle hin.
Ein Schild weist auf eine Baustelle hin. Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Halle - Eine weitere Hürde beim Bau der Nordverlängerung der Autobahn 14 ist gefallen. Für den südlichsten Bauabschnitt zwischen Dahlenwarsleben und Wolmirstedt bestehe bestandskräftiges Baurecht, teilte das Landesverwaltungsamt am Mittwoch mit. Eine Klage gegen den Abschnitt sei nach langen Verhandlungen zurückgenommen worden. Es sei ein für alle Seiten guter Kompromiss gefunden worden. Details wurden nicht mitgeteilt.

„Ich freue mich, dass nun ohne zeitaufwendiges Gerichtsverfahren eines der letzten Hindernisse gegen den Bau der A14 durch die Altmark bis zur Ostsee aus dem Weg geräumt werden konnte“, erklärte Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens. „Nun kann es zügig und ohne Unterbrechung weitergehen. Für die Wirtschaft vor allem aber auch für die vielen Menschen in unserem Land, die sich die Fertigstellung der Trasse sehnlichst wünschen, ist dies ein wichtiges Signal.“

Allerdings ist die nun aus dem Weg geräumte Klage nicht die letzte: Die Pläne für den Abschnitt von Osterburg bis Seehausen werden von der Umweltschutzorganisation Naturfreunde Sachsen-Anhalt juristisch angefochten.

Die A14-Nordverlängerung ist der derzeit längste Autobahnneubau Deutschlands. Es handelt sich um den Lückenschluss zwischen den Autobahnkreuzen Magdeburg und Schwerin. Der Bau umfasst insgesamt 155 Kilometer. Baustart war im November 2011. Die 26 Kilometer in Mecklenburg-Vorpommern und die Hälfte der 32 Kilometer in Brandenburg sind bereits fertig. In Sachsen-Anhalt rollt inzwischen zwischen den Anschlussstellen Wolmirstedt und Tangerhütte auf knapp 15 von insgesamt 97 Kilometern der Verkehr.