Halle (dpa) l In Sachsen-Anhalt leben immer weniger Menschen. Zum 30. Juni 2018 habe es genau 2.213.881 Einwohner gegeben und damit 9200 weniger als noch Ende 2017, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Magdeburg mit. Das entspreche einem Minus von 0,4 Prozent.

In allen kreisfreien Städten und Landkreisen habe es Rückgänge gegeben. Am geringsten seien sie mit 0,2 Prozent in Magdeburg, dem Landkreis Börde und dem Saalekreis ausgefallen. Den größten Verlust in Höhe von 0,7 Prozent verzeichnete der Landkreis Mansfeld-Südharz.

Weniger Babys geboren

Grund für den Bevölkerungsrückgang ist, dass deutlich weniger Babys geboren werden als Menschen sterben. Die Differenz lag den Statistikern zufolge bei 9373 Personen. So seien zwischen Januar und Juni 8578 Kinder geboren worden, zugleich seien 17.951 Sterbefälle registriert worden. Zugleich zogen mehr Menschen nach Sachsen-Anhalt (25.622) als das Land verließen (25.184). Das daraus resultierende Plus von 438 Menschen habe das Geburtendefizit aber nicht vollständig kompensieren können.