Zerbst l Ein Pilot der Bundespolizei ist über Zerbst gezielt von einem Laser-Pointer geblendet worden. Laut Chris Kurpiers, Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Magdeburg, ereignete sich der Vorfall am späten Freitagabend über der Stadt Zerbst. "Der Strahl traf den Piloten sowie seine zwei Besatzungsmitglieder", sagte Kurpiers.

Mutmaßliche Täter ermittelt

Mit Hilfe einer Funkstreife wurden vier Personen im Alter von 28 bis 32 Jahren ermittelt. Es wurden die Identitäten festgestellt und es wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr erstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Laut Kurpiers mussten die Besatzungsmitglieder in ärztliche Behandlung begeben. Eine Attacke mit einem Laserpointer kann schwerwiegende Folgen haben. Bei dem Auftreffen eines Laserstrahls auf das menschliche Auge kommt es immer zu einer verminderten Reaktionsfähigkeit sowie zu einer möglichen vorübergehenden Einschränkung des Sehvermögens. Ab einer bestimmten Laserklasse kann das menschliche Auge nicht einmal mehr durch Lidschluss geschützt werden. In allen Fällen kann es zu einer dauerhaften Schädigung der Augen kommen.