Magdeburg (dpa) l Änderungen gehen für die Menschen in Sachsen-Anhalt damit zunächst nicht einher: Geschäfte bis auf Supermärkte, Drogerien und Apotheken müssen bis mindestens Anfang März geschlossen bleiben, ebenso Restaurants, Bars und Diskotheken. Auch Friseursalons, Schulen und Kitas bleiben zunächst zu, dürfen laut der neuen Verordnung aber ab 1. März öffnen.

Grundschul- und Kitakinder sollen dann wieder im eingeschränkten Regelbetrieb betreut und unterrichtet werden. Das bedeutet in festen Gruppen und mit festen Betreuungspersonen. Friseurinnen und Friseure müssen außerdem strenge Hygieneregeln beachten. Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht bleiben hingegen wie gehabt.

Die neue Corona-Verordnung gilt zunächst bis zum 10. März. Bis Ende Februar will Sachsen-Anhalt eine langfristige Öffnungsstrategie auch für weitere Wirtschaftszweige vorlegen. Ziel ist zunächst weiterhin, dass sich weniger als 50 pro 100.000 Sachsen-Anhalter binnen einer Woche mit dem Coronavirus anstecken. Bund und Länder wollen am 3. März wieder über die Corona-Regeln beraten.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat für das nächste Bund-Länder-Gespräch zur Corona-Krise einen "klaren Ausstiegsplan aus den bisherigen Regularien" gefordert. "Man muss planen können. Auch die Wirtschaftsunternehmen. Und deswegen brauchen wir beim nächsten Treffen am 3. März unbedingt einen Plan, der klar sagt, bei welcher Inzidenz wir was machen", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".