Magdeburg/Schönebeck l Nachdem Spezialkräfte des Landeskriminalamtes und Bereitschaftspolizisten mehrere Wohn- und Geschäftsräume am Mittwoch gestürmt hatten, hat die Polizei nun erste Ergebnisse der Druchsuchungsmaßnahmen veröffentlicht. So seien ein 39-jähriger Mann und eine 40-jährige Frau aus Schönebeck festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft hat am Donnerstag Haftbefehl gegen beide erlassen.

"Darüber hinaus wurden in den Durchsuchungsobjekten unterschiedliche Beweismittel sichergestellt, darunter circa 1,8 Kilogramm Amphetamine sowie weitere Drogen wie Marihuana, Cannabis und Kokain", teilte eine Polizeisprecherin mit. Zudem wurden durch die Polizei verschiedene Waffen, unter anderem eine Schreckschusspistole, eine Machete und mehrere Messer beschlagnahmt. Ebenfalls beschlagnahmt wurden mehrere Tausend Euro Bargeld sowie diverse Handys und Speichermedien.

Der Großeinsatz der Polizei war am Mittwochnachmittag um 15 Uhr angelaufen. Unter anderem druchsuchten die Ermittler Objekte in Magdeburg, Schönebeck, Staßfurt sowie Calbe, Atzendorf und Aschersleben.

Großrazzia in Magdeburg und Schönebeck

Magdeburg/Schönebeck (tn) l Im Großraum Magdeburg haben Polizei und SEK 20 Wohn- und Geschäftsräume gestürmt. Ein harter Schlag gegen das organisierte Verbrechen.

  • Spezialkräfte beraten sich vor einer Shisha-Bar in Schönebeck. Foto: Tom Wunderlich

    Spezialkräfte beraten sich vor einer Shisha-Bar in Schönebeck. Foto: Tom Wunderlich

  • Insgesamt 20 Wohn- und Geschäftsobjekte wurden durchsucht. Foto: Tom Wunderlich

    Insgesamt 20 Wohn- und Geschäftsobjekte wurden durchsucht. Foto: Tom Wunderlich

  • Mehrere Hundert Polizisten sind im Salzlandkreis und Magdeburg im Einsatz. Foto: Tom Wunderlich

    Mehrere Hundert Polizisten sind im Salzlandkreis und Magdeburg im Einsatz. Foto: Tom Wunderlich

  • Großrazzia in Schönebeck und Magdeburg. Foto: Tom Wunderlich

    Großrazzia in Schönebeck und Magdeburg. Foto: Tom Wunderlich

  • Großrazzia in Schönebeck und Magdeburg. Foto: Tom Wunderlich

    Großrazzia in Schönebeck und Magdeburg. Foto: Tom Wunderlich

Anlass für den Großeinsatz, an dem rund 300 Polizisten beteiligt waren, waren unter anderem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Kriegswaffenkontrollgesetz sowie das Waffengesetz. Insgesamt wird gegen neun Tatverdächtige ermittelt. Hierbei handelt es sich um sechs türkische, zwei syrische und einen deutschen Staatsbürger.

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