Magdeburg l Die Leipziger Straße in Magdeburg ist am Sonnabendnachmittag zwischen Fuchsberg und Raiffeisenstraße gesperrt worden. Grund sind verdächtige Gegenstände, die vor dem Ausweichquartier der Polizei an der Leipziger Straße abgestellt wurden. Es handelt sich dabei um einen blauen Sack und eine schwarze Tasche. Wie die Polizei berichtet, habe ein Mitarbeiter des Wachschutzes beobachtet, wie ein Mann diese vor dem Haus abgestellt hat. Das kam ihm seltsam vor. Der Wachschutz informierte die Polizei.

Die hat die Straße nun weiträumig abgesperrt. Auch Fußgänger, Radfahrer und Straßenbahnen kommen nicht mehr durch. Wie die Polizei mitteilt, wird in einem Umkreis von 300 Metern evakuiert, bevor die verdächtigen Gegenstände untersucht werden. Betroffen sind etwa 300 Personen, sowie das Medico-Zentrum. Sie sollen vorerst in einer Turnhalle untergebracht werden.

Die Straßenbahnlinien 6 und 9 der Magdeburger Verkehrsbetriebe fahren bis Sudenburg. Aktuell warten die Beamten auf Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes Magdeburg. Die hatten allerdings heute bereits einen Einsatz im Süden des Landes und befinden sich noch auf der Rückfahrt. Sie werden gegen 15.30 Uhr erwartet. Die Sperrung wird also noch einige Zeit aufrecht erhalten.

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Es ist bereits das dritte Mal, dass verdächtige Gegenstände Sprengstoffexperten auf den Plan rufen. Zuletzt ist eine verdächtige Tasche am Hauptbahnhof gefunden worden. Auch vor dem Wirtschaftsministerium sorgte ein herrenloser Koffer für Aufregung. In beiden Fällen sind keine explosiven Inhalte gefunden worden.