Magdeburg (dpa) l Sachsen-Anhalts Härtefallkommission hat im vergangenen Jahr 44 Menschen zu einer befristeten Aufenthaltserlaubnis verholfen. Profitiert haben neun Familien mit insgesamt 27 minderjährigen Kindern, wie die Kommissionsvorsitzende Monika Schwenke am Montag in Magdeburg mitteilte. Hauptherkunftsländer seien Albanien und das Kosovo gewesen.

18 Anträge für 53 Menschen

Insgesamt stellten die acht Kommissionsmitglieder im zurückliegenden Jahr 18 Anträge für insgesamt 53 Menschen mit den Hauptherkunftsländern Albanien, Kosovo, Mali und Guinea-Bissau. Zwei Anträge seien innerhalb der Kommission abgelehnt und sieben zurückgezogen worden.

Asylsuchende können die Härtefallkommission anrufen, wenn alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Die Mitglieder recherchieren tiefgründig, ob etwa eine sehr gute Integration oder auch gesundheitliche Gründe für einen weiteren Aufenthalt in Sachsen-Anhalt sprechen.