Wahlen

Haseloff: CDU muss Bilanz ziehen, auch über Kandidaten

Von dpa 26.09.2021, 19:42 • Aktualisiert: 28.09.2021, 05:23
Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, während einer Pressekonferenz.
Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, während einer Pressekonferenz. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

Berlin - Die CDU muss nach dem historisch schlechtesten Abschneiden bei einer Bundestagswahl aus Sicht von Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff klar Bilanz ziehen. Das betreffe auch die „Mechanismen und Prozeduren, was die Kandidatenaufstellung und ähnliches anbelangt“, sagte Haseloff am Sonntagabend in der ARD. „Daraus werden wir lernen, was wir in diesem Jahr erlebt haben.“

Zum schlechten Abschneiden der CDU in Ostdeutschland sagte er, es sei nicht selbstverständlich, als Union in den neuen Ländern zu gewinnen. Dies hänge immer vom Gesamtpaket ab - und dazu gehörten Personen, Programme und letztlich auch das Signal, was dort bewegt werden solle. Und möglicherweise - dies sei aber eine Sache für alle Parteien auch in der Mitte - habe es zu wenig ausreichend Signale auch von der Union gegeben. Jetzt müsse mit allen gesprochen werden, die in der „demokratischen Mitte“ dafür in Frage kämen, sagte Haseloff weiter. „Wichtig ist, dass es Rot-Rot-Grün nicht gibt. Und damit ist zumindest auch für Ostdeutschland eine ganz wichtige Signalgebung verbunden. Denn das wollte keiner mehr haben.“