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Sicherheit und Selbstbewusstsein Kein „potenzielles Opfer“ auf der Stirn geschrieben: Warum Frauen jetzt Selbstverteidigung lernen

Der Schlüssel zwischen den Fingern, ein schneller Blick über die Schulter – Alltag für viele Frauen. Immer mehr wollen dieses Gefühl nicht länger hinnehmen. Im Training geht es aber nicht ums Kämpfen - für viele eine Überraschung.

Von Alina Bach Aktualisiert: 05.03.2026, 11:03
Selbstverteidigung gibt vielen Teilnehmerinnen mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein – nicht nur im Training, sondern auch auf dem Heimweg im Alltag.
Selbstverteidigung gibt vielen Teilnehmerinnen mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein – nicht nur im Training, sondern auch auf dem Heimweg im Alltag. Foto: Alina Bach

Salzwedel. - Zwei Arme schlingen sich von hinten fest um den Brustkorb und drücken zu – ein kurzer Schreckmoment mit aufgerissenen Augen – doch Claudia Masuch weiß, wie sie sich aus dieser Situation befreien kann. Schnell streckt sie den Rücken durch, greift die Hände des Angreifers und übt an einer ganz bestimmten Stelle Druck aus – schon lassen sie die Arme los und sie kann Abstand zwischen sich und ihre Angreiferin bringen. Beide lachen.