Kenia-Koalition erreicht selbstgestecktes Klimaziel

Von dpa
Claudia Dalbert (Grüne), Umweltministerin in Sachsen-Anhalt.
Claudia Dalbert (Grüne), Umweltministerin in Sachsen-Anhalt. Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Magdeburg - Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr nach Angaben der Landesregierung rund 30,1 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Das selbstgesteckte Klimaziel der schwarz-rot-grünen Landesregierung sei damit übererfüllt, teilte das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie mit. Die Regierung hatte im Koalitionsvertrag 2016 festgeschrieben, dass der Ausstoß des klimaschädlichen Gases bis 2020 auf höchstens 31,3 Millionen Tonnen sinken soll.

Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne) begrüßte die Bilanz, das erreichte Ziel sei aber nur ein Zwischenschritt. „Um das neue Bundesziel einer Klimaneutralität bis spätestens 2045 zu erreichen, müssen wir das Tempo steigern und noch schneller mehr CO2 einsparen.“

Dabei würde jeder Beitrag helfen, sagte die Ministerin. „Ob Solarthermie auf dem Dach der Sporthallen oder eine große Investition eines Unternehmens in eine energieeffiziente Anlage - alles zählt.“ Dalbert betonte die besondere Bedeutung der Energiewende für den Klimaschutz, in Sachsen-Anhalt komme es dabei vor allem auf den Ausbau der Solarenergie an.