Landesarchäologe mit neuem Buch zur Himmelsscheibe von Nebra

Von dpa
Harald Meller, Direktor des Landesamtes für Archäologie und Denkmalpflege Sachsen-Anhalt.
Harald Meller, Direktor des Landesamtes für Archäologie und Denkmalpflege Sachsen-Anhalt. Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Halle - Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller hat ein neues Buch über die rund 3600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra herausgegeben. Das Werk „Griff nach den Sternen. Nebra - Stonehenge - Babylon: Reise ins Universum der Himmelsscheibe“ hat er zusammen mit dem Historiker Kai Michel geschrieben. Der reich bebilderte Band erscheint am Montag (31. Mai).

„Wir neigen dazu, die Menschen damals dramatisch zu unterschätzen, aber die Welt der Bronzezeit ist hochgradig vernetzt“, sagte Meller. „Es geht um Erklärungen des geistigen Fundaments der Himmelsscheibe. Sie ist nicht nur die älteste konkrete Darstellung des Himmels, sie ist auch das Produkt einer bereits vor rund 4000 Jahren erstaunlich globalisierten Welt.“