Jahresbericht von „Reporter ohne Grenzen“ Feindseligkeit gegen Journalisten: 15 Angriffe in Mitteldeutschland
In ihrem Jahresbericht beklagt die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ eine anhaltende Feindlichkeit gegenüber Journalisten. Neben Berlin steht Mitteldeutschland im Fokus.
Aktualisiert: 03.02.2026, 16:55

Magdeburg - Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) beklagt anhaltende Übergriffe auf Journalisten in Sachsen-Anhalt. Laut dem am Dienstag vorgelegten Bericht „Nahaufnahme: RSF-Report zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland 2026“ wurden Journalisten oder ihre Redaktionen 2025 landesweit mindestens fünf Mal Ziel von Angriffen, in Mitteldeutschland sogar 15 Mal (neun Fälle in Sachsen, einer in Thüringen). Bundesweit gab es 55 Attacken, sagte RSF-Sprecherin Katharina Weiß.
