Prozess

Harzer Gasbomber gestehen am Landgericht in Magdeburg das Sprengen von drei Geldautomaten

Ein 29-Jähriger und ein 38-Jähriger müssen sich unter anderem wegen der Sprengung von Geldautomaten in Teutschenthal und im Harz verantworten. Zum Prozessauftakt legten sie ein Geständnis ab.

Von Matthias Fricke Aktualisiert: 26.09.2022, 21:03
Der völlig zerstörte Container der Sparkasse in Wasserleben. Bei der Explosion am 7. Dezember vergangenen Jahres entstand ein Sachschaden von 140 000 Euro.
Der völlig zerstörte Container der Sparkasse in Wasserleben. Bei der Explosion am 7. Dezember vergangenen Jahres entstand ein Sachschaden von 140 000 Euro. Foto: dpa

Magdeburg - Die beiden drogenabhängigen Harzer im Alter von 29 und 38 Jahren haben Ende 2021 den Entschluss gefasst, sich den Weg zum Geld an Automaten einfach freizusprengen. Nach der am Montag (26.9) am Magdeburger Landgericht vorgetragenen Anklage von Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck gelang das mehr oder weniger in Teutschenthal, Wasserleben (Nordharz) und Rieder (Ballenstedt). Am Ende kamen sie aber nur im letzteren Fall an die Beute – 50.000 Euro. Mehr als die Hälfte der Scheine blieb zurück. Nur durch einen dummen Zufall übersahen die Gasbomber in Wasserleben die freigesprengten Scheine im Wert von 200.000 Euro. Beide flüchteten deshalb dort mit leeren Händen.

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