1. Startseite
  2. >
  3. Sachsen-Anhalt
  4. >
  5. Landespolitik
  6. >
  7. Pressefreiheit in Gefahr: 15 Angriffe auf Journalisten in Mitteldeutschland

Jahresbericht von „Reporter ohne Grenzen“ Feindseligkeit gegen Journalisten: 15 Angriffe in Mitteldeutschland

In ihrem Jahresbericht beklagt die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ eine anhaltende Feindlichkeit gegenüber Journalisten. Neben Berlin steht Mitteldeutschland im Fokus.

Von Alexander Walter Aktualisiert: 03.02.2026, 16:55
Rechte Gruppierungen protestierten am Abend nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Dabei soll es auch zu einem Übergriff auf Journalisten gekommen sein.
Rechte Gruppierungen protestierten am Abend nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Dabei soll es auch zu einem Übergriff auf Journalisten gekommen sein. Foto: picture alliance/dpa

Magdeburg - Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) beklagt anhaltende Übergriffe auf Journalisten in Sachsen-Anhalt. Laut dem am Dienstag vorgelegten Bericht „Nahaufnahme: RSF-Report zur Lage der Pressefreiheit in Deutschland 2026“ wurden Journalisten oder ihre Redaktionen 2025 landesweit mindestens fünf Mal Ziel von Angriffen, in Mitteldeutschland sogar 15 Mal (neun Fälle in Sachsen, einer in Thüringen). Bundesweit gab es 55 Attacken, sagte RSF-Sprecherin Katharina Weiß.