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Gegenwind für Palantir Streit um KI-Software für die Polizei in Sachsen-Anhalt - Ermittler äußern zunehmend Skepsis

Das System des US-Konzerns Palantir kann große Datenmengen analysieren. Wegen der Konflikte mit Trump gibt es in Sachsen-Anhalt immer mehr Gegenwind. Die Rufe einer nach europäischer Lösung werden lauter.

Von Matthias Fricke 03.02.2026, 17:45
In Baden-Württemberg  soll die Analysesoftware als Brückentechnologie bis zu einer europäischen Lösung ab dem 2. Quartal 2026 genutzt werden.
In Baden-Württemberg soll die Analysesoftware als Brückentechnologie bis zu einer europäischen Lösung ab dem 2. Quartal 2026 genutzt werden. Foto: Uwe Anspach/dpa

Magdeburg. - Angesichts frostiger Zeiten zwischen den USA und Europa steigt die Sorge vor der Abhängigkeit bei der Nutzung amerikanischer Datenlösungen. So stand lange Zeit die KI-basierte Analyse-Software des US-Unternehmens Palantir auf der Wunschliste vieler deutscher Polizeibehörden. In drei Bundesländern ist sie auch schon im Einsatz. Doch immer mehr Bundesländer wie Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern, sprechen sich dagegen aus. Erst vergangene Woche erklärte auch Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) in einem Interview der Rheinischen Post: „Ich sehe nicht, dass die Software Palantir für die Bundesbehörden kommt.“