RichteramtWarum eine Jura-Jahrgangsbeste lieber Sachsen-Anhalt statt New York vorzieht

Deutschlandweit erreicht das nur eine Handvoll Jura-Absolventen im Zweiten Staatsexamen: ein „sehr gut“. Es bietet Chancen von Berlin bis New York. Doch Dr. Johanna Decher (33) bleibt lieber hier.

Von Matthias Fricke Aktualisiert: 11.01.2023, 19:24
Die promovierte Verwaltungsrichterin Johanna Decher im Sitzungssaal des Verwaltungsgerichtes in Halle. Sie war im Jahr 2022 die Jahrgangsbeste und schaffte eines der höchst seltenen „Sehr gut“. Damit standen der 33-Jährigen alle Karrierewege in den  großen Kanzleien der Welt offen. Sie entschied sich dennoch für Halle.
Die promovierte Verwaltungsrichterin Johanna Decher im Sitzungssaal des Verwaltungsgerichtes in Halle. Sie war im Jahr 2022 die Jahrgangsbeste und schaffte eines der höchst seltenen „Sehr gut“. Damit standen der 33-Jährigen alle Karrierewege in den großen Kanzleien der Welt offen. Sie entschied sich dennoch für Halle. Foto: Andreas Stedtler

Halle - Wenn die 33-jährige Verwaltungsrichterin Dr. Johanna Decher morgens in ihr Büro in Halles Justizzentrum kommt, dann empfängt sie ein schlichtes Büro mit hellen Möbeln und einer kleinen Kaffeemaschine. Nur ein paar selbstgemalte Bilder sowohl von ihrem vierjährigen Sohn als auch von ihrem vor zwei Jahren verstorbenen Großvater zieren die sonst kahlen weißen Wände. Der hat schon immer gerne gemalt. Auch das Bild von ihr. „Es ist ein Erinnerungsstück“, sagt sie. Auch an Zeiten, die sie mit ihrer Familie bei den Großeltern verbracht hat.

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