Linke-Spitzenkandidatin räumt „herbe Niederlage“ ein

Von dpa
Eva von Angern (Die Linke).
Eva von Angern (Die Linke). Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild

Magdeburg - Linke-Spitzenkandidatin Eva von Angern hat den Misserfolg ihrer Partei bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eingeräumt. „Das ist eine herbe Niederlage - nichts, worüber ich mich freuen kann“, sagte von Angern am Sonntag im MDR in Magdeburg. Sie kündigte zugleich eine harte Oppositionsarbeit an. „Stimmen für die CDU wird es von der Linken für nichts geben“, sagte sie. „Wir werden Opposition mit hoher Wahrscheinlichkeit sein, und das werden wir konstruktiv durchziehen.“ Nach den ersten Hochrechnungen hat die Linke deutlich verloren, sie erzielt demnach rund 11 Prozent (2016: 16,3 Prozent).