Magdeburg l Ab dem 16. November gelten in Kitas und Horten in Sachsen-Anhalt aktualisierte Hygienebestimmungen. „Bund und Länder sind sich einig, dass Schulen und Kindergärten im Interesse von Eltern und Kindern verlässlich geöffnet bleiben sollen", sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag in Magdeburg. Dafür seien zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Personal notwendig.

Für Kindertageseinrichtungen wird empfohlen, dass Eltern und Dritte einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie de Kita betreten. Beschäftigte, die einer Risikogruppe zuzuordnen sind, sollen FFP2-Masken tragen. 

Während der Betreuung der Kinder in den Räumen gilt, dass alle 20 Minuten für mindestens fünf Minuten eine Stoß- oder Querlüftung zu erfolgen hat. Kinder, bei denen Symptome nur auf eine banale Erkältung hinweisen, dürfen die Kindertageseinrichtung weiterhin besuchen.

Die Bildung von Sammelgruppen bleibt möglich, sofern die Hygieneanforderungen verstärkt beachtet werden.  Feiern und andere Veranstaltungen mit Besuchern von außen sollen nicht stattfinden.

Für die Betreuung von Schulkindern in Horten wurden laut Gesundheitsministerium zusätzliche Empfehlungen entwickelt. Im Hort sollen soweit möglich Kohorten entsprechend den Kohorten in den Schulen gebildet werden. Damit sollen Kontakte reduziert und die Nachverfolgbarkeit im Falle eines Infektionsgeschehens erleichtert werden. Kinder einer Kohorte müssen den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten; die sonstigen Hygienevorschriften sind jedoch zu beachten.

Wenn Kinder aus zwei oder mehr Schulkohorten in einem Hort betreut werden, müssen die Kinder dieser Kohorten zueinander Abstand halten. Wenn die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist, ist ein Mund-Nasen-Schutz auch in den Betreuungsräumen zu tragen.